Yoga und ich

Liliane Koller Meine Mutter besuchte bereits Mitte der 1950er Jahre die Yogaschule von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich in St.Gallen. Eine Lebenskrise wies ihr den Weg. Bis 1990, als Selvarajan Yesudian seinen Unterricht in St.Gallen beendete, besuchte sie Woche für Woche die Stunden dieses Yoga-Pioniers.

Dass ich 1958 das Licht der Welt erblickte, hängt mit diesen Umständen zusammen. Von Kindsbeinen an besuchte ich mit meiner Mutter die Freitagsstunden um 17 Uhr an der Bleichestrasse 11 in St.Gallen. Auch nach meinem Wegzug nach Waldstatt blieb ich mit der Yoga-Schule verbunden.

Seit 1978 in Waldstatt wohnhaft, seit 1979 verheiratet mit Andreas Koller, war ich nach einer rund 10jährigen Berufszeit ab 1985 vor allem Familienfrau und Mutter von drei Kindern. Yoga blieb mein Begleiter.

1991 besuchte ich ein letztes Mal Selvarajan Yesudian in seiner Yogaschule in Zürich.
Nach einem persönlichen Beratungsgespräch führte mich mein Wunsch nach intensiverem Studium des Yoga zu Reto Zbinden. Er ist der Gründer des Yogaverbandes Schweiz und der Yoga-University in Villeret (1994).

1997 begann ich die vierjährige Ausbildung zur diplomierten Yogalehrerin beim Schweizer Yogaverband (1200 Unterrichtseinheiten). Die Eröffnung der eigenen Yogaschule 1999 war eine logische Konsequenz.

Die Weitergabe von einem meditativen Hatha-Yoga geschieht in der Tradition von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich mit Einbezug der eigenen Erfahrung und der vielfältigen jährlichen Weiterbildungen.

Mein Beruf ist meine Berufung und die Frucht der drei heiligen Handlungen des Yoga:


Tantrische Weisheit:

"Das wichtigste Geschehen im Leben des Menschen ist nicht denken oder wissen, sondern bewusst werden."